Sonstige Berichte

Verstärkung aus Potsdam

Robert Janke ist seit einem Jahr Spieler beim MSV Bautzen. Den Physik-Studenten begeistert auch der Zusammenhalt im Team.

Das große Saisonziel ist noch greifbar. Aber um es zu erreichen, müssen Tischtennis-Ass Robert Janke – einer von zwei Neuzugängen im Oberligateam des MSV Bautzen – und seine Mannschaftskameraden noch ordentlich zulegen. Am vergangenen Wochenende waren die Spreestädter beim Tabellendritten TSV Elektronik Gornsdorf zu Gast. Ergebnis: Ein klarer 9:3-Auswärtserfolg. So deutlich, dass Robert Janke sein zweites Einzel gar nicht mehr spielen musste. Zuvor war er bereitsn im Doppel mit Michael Döcke und im ersten Einzel gegen Holger Anhut jeweils mit 3:1 erfolgreich gewesen.

Doch noch immer noch geht es verdammt eng zu in der Oberliga. Das Mittelfeld ist nur zwei Punkte entfernt – und noch stehen acht Spiele der Rückrunde auf dem Programm. Was hat eigentlich den am Silvestertag 1994 geborenen Robert Janke veranlasst, Anfang 2013 zum MSV Bautzen zu wechseln? Er sagt: „Meine Motivation schöpfe ich hauptsächlich aus dem Spaß am Sport und dem Willen, einfach immer schönere und shnellere Ballwechsel zu spielen und zweitens, mit dieser Mannschaft unbedingt den Klassenerhalt zu schaffen. Der Zusammenhalt in diesem Verein ist der absolute Wahnsinn.“

Dafür gibt er – zusammen mit dem zweiten Neuzugang Alfonso Andres Olave Quinteros – seit vielen Monaten alles. Mindestens zweimal, aber eher dreimal pro Woche steht Tischtennistraining auf dem Programm. Mal in Bautzen, mal in Dresden, wo Robert Janke Physik studiert und auch wohnt. „Daneben mache ich in meiner Freizeit allgemein viel Sport, zum Beispiel Badminton, Volleyball oder Ausdauersport. Ein festes Trainingsprogramm habe ich aber nicht, und damit eigentlich auch außer in den Prüfungszeiten keinen Konflikt mit meinem Studium.“

Vor drei Monaten ging allerdings für einige Wochen mal gar nichts mehr. „Die bisher schwerste Verletzung habe ich zum Glück überstanden. Im Oktober konnte ich wegen Rückenbeschwerden kaum Sport machen“, sagt der 19-jährige, der in jüngeren Jahren in seiner alten Heimat Erfolge sammelte. „Zum Sport gekommen bin ich durch meine Eltern, die beide aktiv Tischtennis spielen. Mein Vater fing an, mit mir im Keller Tischtennis zu spielen – als ich erst fünf Jahre alt war“, erzählt Janke, den seine Eltern Kerstin und Hartmut wirklich für ihren Sport begeistert haben.

„Mein bisher größter sportlicher Erfolg ist wahrscheinlich der fünfte Platz beim Brandenburger Top-Ten-Turnier 2012. Für mich persönlich sind die größten Erfolge aber einzelne Spiele, bei denen ich gegen stärkere Gegner gewinne oder zumindest mithalten kann.“ Wie das geht, hat er sich bei einem Überraschungssieger abgeschaut – und natürlich beim Papa: „Vorbilder sind für mich im Tischtennissport der Österreicher Werner Schlager, der 2003 sensationell mit einem beispiellosen Spielverständnis Weltmeister wurde. Und natürlich mein Vater, dem ich den Großteil meines Erfolges verdanke.“

Beim MSV Bautzen lief es für Robert Janke bisher nicht ganz optimal. Ein Grund: „Meine größte Stärke und Schwäche zugleich ist beim Tischtennis, dass ich versuche, viele, manchmal aber zu viele verschiedene Möglichkeiten am Tisch auszuprobieren. Das kann unangenehm für den Gegner sein, genauso kann ich mich damit aber auch selbst aus der Fassung bringen.“ In Gornsdorf waren diesmal allerdings seine Gegner fassungslos!

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