1. Herren - Punktspiele

Ronny K. sorgt für Spielabbruch in Burgstädt

So oder sowas ähnliches ist also dieses „Clickbait“. Ziel erfüllt: Herzlich Willkommen zum Spielbericht der Ersten gegen Burgstädt II.

Ausgangssituation: Burgstädt winkt vom oberen Ende der Tabelle, wir schwimmen mit der Masse im Niemandsland. Hinspiel 7:9 aus unserer Sicht, es sollte also Rache her. So machten wir uns also Sonntag früh auf den Weg, um Punkte zu entführen. Unsere Beutejagd wurde an diesem Tage bereits früh von ein bisschen Schnee begleitet. Aber wie gesagt, bisher nur „ein bisschen“

11 Uhr standen sich also beide Mannschaften gegenüber. Der Tabellenführer ohne Rico Schmidt-Engelmann, dafür mit Bezirksliga-Aushilfskraft Zirotzki. Davon, dass alle zeitig nach Hause wollten, war erstmal nicht viel zu sehen, denn alle Doppel wurden über 5 Sätze ausgetragen. Zwei davon zu unseren Gunsten, nur D2 Toni/Manu musste sich nach hartem Kampf geschlagen geben. Aber ganz ehrlich: Die Erfahrung zeigt, dass es einfach sinnlos ist mit 3:0 Doppel zu starten.

Somit gings ab in die erste Einzelrunde. Hardi ließ nur teilweise was anbrennen, wusste den Brand aber immer schnell genug zu löschen, bevor ein Satz wegging. 3:0. Winkler am Nebentisch hatte da deutlich größere Probleme bei der Feuerbekämpfung. Micha brannte hier ein schönes Feuerwerk ab und schoss den 1er der Burgstädter ebenfalls mit 3:0 vom Tisch. Manu in der Mitte gegen Konopisky mit reichlich Schlaghärte, harten Schlägen, schnellen Bällen und.. naja. Jedenfalls ebenso 3:0. Ich hingegen mit wenig Durchschlagskraft gegen Schröder musste mich mit 1:3 geschlagen geben. Unser Ersatzspieler Ronny konnte in seinem ersten Einzel ebenfalls noch keine Akzente setzen – 0:3 gegen Linkskralle Didszuhn. Zum Abschluss der ersten Runde noch Maik, der dem Ersatzspieler der Burgstädter lediglich in einem Satz unterlegen war und somit 3:1 siegte. 2:1 Doppel plus 4:2 macht 6:3 vor der zweiten Einzelrunde. Klingt solide.

Im Duell der beiden 1er, zeigte uns Winkler aber, dass es eben doch kein Ruhepolster ist. Mit einigen brachialen Vorhänden bezwang er unseren Hardi in 5 Sätzen und betäubte die Hoffnungen auf einen sicher geglaubten Sieg. Gott sei Dank hatten wir an diesem Tage einen Micha in sehr sehr sehr guter Form, der uns mit einem denkbar knappen Sieg gegen Wächtler wieder unseren wohligen 3 Punkte Vorsprung brachte. Leider hatten wir an diesem Tage auch mich in sehr sehr sehr schlechter Form, und somit sorgte ich gegen Konopisky dafür, dass die Burgstädter wieder auf ihrer Seite der Anzeigetafel umblättern durften. Nun schoss wieder Feuerwerksbatterie Manu aus allen Rohren. Leider wusste Schröder damit umzugehen, sodass aus Manu eine zarte Wunderkerze wurde, der letztendlich beim 1:3 die Funken ausgingen. Somit 7:6 vor den letzten beiden Einzeln. Maik zeigte gegen Didszuhn, dass man Oberschnitt Aufschläge sehr wohl auch ohne Noppe als Unterschnitt wiederbringen kann. Darauf kam der Burgstädter 3 Sätze lang nicht klar und Maik gelang ein ungefährdeter 3:0 Sieg. Punkt Nummer 8!!! Unentschieden sicher!!! Nun sollte Ronny die Entscheidung bringen. Doch vorher wurden wir darüber informiert, dass laut „Réschelwersch“ (dt. Regelwerk) es so abgehalten wird, dass das Entscheidungsdoppel parallel stattfinden soll. Also duellierten sich nun die beiden 6er und die beiden 1er Doppel zeitgleich. Zumindest meine Hoffnung bestand darin, nicht auf das Doppelergebnis angewiesen zu sein. Im Eiltempo stand es 2:0 für Ronny. Dann noch 5 Matchballe im dritten Satz (laut Micha, der anscheinend echt krass mit seinem Doppel beschäftigt war...). Die Dusche lief schon warm und man hörte schon den Sektkorken ploppen. Nö. Auf einmal stand es nur noch 2:1. Nebenbei bemerkt, sah es im Doppel so gar nicht rosig aus. Aber Ronny bewies Nervenstärke und hatte in den wichtigen Momenten das Glück auf seiner Seite. 11:9 im Vierten. Schluss aus. 9:6! Da das Doppel noch im Gange war, hieß es dort: Spielabbruch! Die zwei Punkte waren unser und die Freude war groß, hatten wir doch wie schon gegen Görlitz den Tabellenführer geschlagen. Die Punkte wurden eingetütet, der Sekt verschossen und die Heimfahrt angetreten. Naja. Ganz so entspannt war es doch nicht. Aus dem „bisschen Schnee“ wurde ein „bisschen zu viel Schnee“. Autos freischaufeln, Schneeballschlacht und die Erkenntnis, dass man seine Tasche währenddessen verschließen und die Autotür geschlossen lassen sollte, gehörten auch noch dazu. Laut Micha hat die Heimfahrt ihren eigenen Bericht verdient (folgt vielleicht).

Am 16.2. schlagen wir um 14 Uhr wieder in der Gesundbrunnenhalle zu Bautzen auf. Gegner sind dieses Mal die Spieler der SG Lückersdorf-Gelenau. Zuschauer sind gerne gesehen! Dann heißt es wieder:

MSV 04 – Die Punkte bleiben hier!

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